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Überlebenscode 6

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Überlebenskodex – 4 Arten der Verteidigung

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- Physische Verteidigung

"Wir sind so gut im Verteidigen, dass selbst wenn es nichts gibt gegen das wir uns verteidigen können, verteidigen wir uns weiter - um die Notwendigkeit uns zu verteidigen rechtzufertigen" Andrew Verity

Eingebaut in unser genetisches System gibt es 4 grundlegende Verteidigungsechanismen, die in einem Augenblick aktiviert werden können.

Sie sind akute Verteidigungsreaktionen auf alles, was wir wahrnehmen, das uns bedroht. Es gibt keine Vorwarnung und die meiste Zeit wissen wir nicht einmal, das wir es tun.

Diese "Mini-Verteidigungen" werden zu gewohnheitsmäßigen Reaktionen, wie auch die meisten unserer Lebensgewohnheiten und Zustände unseres Verhaltens gehen sie instinktiv in Richtung Überleben.
Ich werde einige Zeit mit jeder dieser Verteidigung verbringen und erläutern, da sie ihre eigenen Besonderheiten haben.

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‘Physische Verteidigung’.

Das ist eine strukturelle und neurologische Reaktion auf eine Bedrohung.

Es kann eine Bedrohung von einer beliebigen Quelle sein, ich spreche nicht über die Bedrohung, sondern der Reaktionsart darauf.

Diese Verteidigung steuert unsere physische Fähigkeit bis zu dem Punkt, wo es unsere Struktur in eine reaktive Maschinerie verformt. Adaption ist in diesem Zustand unmöglich, durch die Dysfunktion, die dieser Verteidigung erzeugt.


Ihre Wirkung reicht von der Positionsveränderung des ersten Halswirbels (Atlas), bis zur Veränderung der Hüftfunktion, die zu einem kurzen Bein führt'. Dies erzeugt natürlich viele Stabilitäts- und Koordinationsprobleme.

Einigen Fachleuten wurde gelehrt und sie glauben immer noch, dass man ein kurzes Bein nicht ändern kann. Weil ihr Glauben daran unverändert ist. Unser Beweis dafür ist, dass erstens die meisten Menschen ein kurzes Bein haben und zweitens, dass diese verändert werden kann.
Wenn natürlich die tatsächliche Knochenlänge sich von einer Seite auf die andere Seite unterscheidet, dann kann sich die Beinlänge nicht verändern. Das kann z. B. als Folge einer Operation oder einem Unfall auftreten, manchmal gibt sogar von Geburt an ein "angeborenes" kurzes Bein. Der Prozentsatz der Personen die in diese Kategorien fallen, verglichen mit der Anzahl an Menschen, die ein kurzen Bein haben ist so klein, dass wir kaum einen Menschen finden mit einem 'wahren kurzen Bein'. 

Wenn du in dieser physischen Abwehrreaktion "steckst", ist deine Muskel-Koordination gefährdet. Dein Denken nicht so klar, wie es sein sollte und die Reflex-Systeme in deinem Körper können nicht richtig arbeiten oder überhaupt nicht zusammenarbeiten. Was wir normalerweise, unter Stress-Umständen tun, wir verwenden unsere kognitive Verarbeitung um es zu kompensieren. Aber diese Verteidigung hat das Nervensystem gezwungen unseren Körper zu verzerren. Die Informationen die unser Gehirn dann bekommt ist nicht das Bild, von dem wie die Welt wirklich aussieht.

Wenn wir Signale von den Augen empfangen die uns sagen wie etwas ist und eine andere Gruppe von Signalen aus dem Körper sagt uns etwas anderes, wird das Gehirn dazu neigen, den Prozess, der den höchsten neurologischen Wert hat, zu wählen. Also glauben wir der Augen-Informationen. Aber das bedeutet, dass wir die Körperposition nicht verändern, daraus können dann Koordinations- und räumliche Orientierungsprobleme resultieren. Wenn die Verteidigung „aktiv“ bleibt, können diese Probleme chronisch werden. Mit anderen Worten wir werden unfallanfällig!
Neben den Komplikationen oben, verlangsamt diese Verteidigung deine Erholungsfähigkeit. Möglicherweise hast du einen Unfall, weil du in dieser Verteidigung (sehr häufig) steckst und dann bist du nicht in der Lage dich richtig zu erholen.

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Das Potenzial für körperliche Dysfunktion ist erstaunlich hoch.

Wenn du deinen "physische Überlebenskodex" während einer Sportveranstaltung aktivierst, ist es sehr wahrscheinlich, dass du dich entweder intern schädigst, wegen der internen neurologische Verwirrung oder extern durch die Schaffung eines physischen Unfalls, dadurch kannst du dich und oder andere verletzen.

Hier ist eine kurze Liste von Indikatoren für die physische Verteidigungsreaktion:
Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit,
Verschwommene Sicht,
Schmerzen im Nacken, Kreuzbein und unteren Rückenbereich,
Steifheit der Wirbelsäule,
Schmerzen im Knie, Fußknöchel und Gelenken,
Wandernde Schmerzen
Beschwerden beim still Sitzen oder Stehen
Unfähigkeit, sich bequem ins Bett zu legen
Wiederkehrende Sportverletzungen, mangelnde Koordination
Anstoßen an Objekte, umknicken
Unterschiedliche Reaktionen auf Temperaturveränderungen
Schmerzhafte Gelenke bei Wetteränderungen
Konstante Rückenschmerzen bei Schwangeren
Haltungsveränderungen ohne ersichtlichen Grund
Und, ja, das ist die kurze Liste.

Eines der ersten Dinge, nach denen wir in NT schauen, sind die 4 Verteidigungen und wir schalten sie ab. Aber dies ist nur eine Klärung der akuten Reaktionen. Dann schauen wir nach den zugrunde liegenden Überlebenscode-Komponenten, die die Aktivierung dieser Mini-Verteidigungen veranlassen. Natürlich funktioniert dies sehr gut im physischen Bereich, die Effekt sind, dass Emotionen und Denken wieder klarer werden können.

Die physische Verteidigung muss durch eine Folge von körperlichen Reflexen resettet werden. Zusammen mit dem aufwecken von spezifischen körperlichen Reaktionen zur richtigen Zeit, resettet es nicht nur die Verteidigung, sondern auch die Beinlänge und alle anderen Kompensationen die ausgelebt werden.

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Andrew Verity www.neuro-training.com

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zuletzt geändert: 13 November, 2015
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