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Neuro-Training und das Gehirn

Das Problem oder die Lösung?

Das Gehirn lässt für die heutigen Wissenschaftler noch viele Fragen offen.

Die Theorien über das Gehirn verändern sich, während neue Informationen über seine Funktionen entdeckt werden. Bei aller Aufmerksamkeit dafür, wie das Gehirn funktioniert, gibt es immer noch Grundeinsichten, die das Verständnis vernebeln, das wir suchen.

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Neuro-Training hat verschiedene Wege entdeckt, wie man das Gehirn und seine Funktionen beeinflussen kann.

Durch die Resultate, der mit Neuro-Training Techniken erzielten Ergebnisse, sehen wir, wie das Gehirn in verschiedenen Situationen zu funktionieren versucht, was dann zu den unterschiedlichen Verhaltensweisen führt, die wir täglich in unseren Leben sehen. Es folgt eine einfache Beschreibung der Grundsätze, wie das Gehirn in einer der vielen unterschiedlichen Kontexte im Leben funktioniert, genauer, unter Stress.

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Das Wort STRESS ist keine genaue Beschreibung dessen, was im Gehirn oder mit uns geschieht. Eine bessere Beschreibung wäre DISTRESS (Verzweiflung). Das ist unsere Reaktion auf Stress, es beeinflusst uns eher als der Stress selbst.

Wir sind in der Lage, unter Stress zu funktionieren.

Stress bedeutet einfach Herausforderungen im Leben, die uns dazu bringen, etwas zu tun.

Die Veränderung im Gehirn aufgrund einer Distress-Reaktion kann leicht zu einer gewohnheitsmäßigen Reaktion werden und führt dann zur Fortsetzung von Verhaltensmustern, die wir vielleicht nicht mögen oder haben wollen.

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Wie wirkt sich Distress auf uns aus?

Mit den immer zahlreicheren wahrgenommenen Bedrohungen in unserem Leben bekommen wir regelrecht Übung darin, in diesem Distress- Reaktionsmuster zu bleiben.Je besser wir darin werden, desto leichter verfallen wir in die GEWOHNHEIT, STÄNDIG in der Verteidigungsreaktion zu verharren. Wir sind in Kampf-Flucht Mechanismen. Und nicht mehr in der Lage einfachste Aufgaben zu koordinieren.

So manchen Text müssen wir wieder und wieder lesen, um seine Bedeutung zu begreifen. Manchmal als Dyslexie bezeichnet, erleben wir alle zeitweise diese Art von Problemen. Wir nennen es Müdigkeit, was stimmt, Gehirnmüdigkeit wäre der genauere Begriff.

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Was können wir dagegen tun?

Das Geheimnis liegt in zwei Methoden.

1. Das Gehirn so zu trainieren, dass es nicht aus Gewohnheit in diese Verteidigungs- bzw. Abwehrreaktion (Distress) verfällt.

2. Das Blut zurück in die Bereiche gebracht wird, die mangels Nährstoffen regelrecht verhungert sind.

Glücklicherweise unterstützen sich diese Methoden gegenseitig und können parallel durchgeführt werden. Blut gelangt an jede Stelle des Körpers, sobald diese berührt wird. Wenn wir also wollen, dass unsere Frontallappen wieder mit Blut versorgt werden, halten wir unsere Stirn. Sollen die beiden hinteren Gehirnbereiche aktiviert werden, halten wir den Hinterkopf.

Dies stimuliert die Blutversorgung an diese beiden Bereiche und sorgt für eine bessere Funktion, damit eine angemessenere Lösung für die Bedrohung gefunden werden kann.

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zuletzt geändert: 16 April, 2015
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