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Chia

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Chia

Chia stammt aus Mexiko, Zentral- und Südamerika. Den Chiasamen werden diverse Heilkräfte nachgesagt und war schon den Maya bekannt. Chia wurde von Mayas und Azteken als wichtige Nahrungsgrundlage und in größeren Mengen als Mais angebaut. Die spanischen Eroberer brachten sie um 1520 auch in die neue Welt. So wuchs der Lippenblütler zur Zeit Linnés vereinzelt wild in Spanien. Deshalb zählte der Naturforscher sie aus Versehen zur typischen Vegetation des Landes.




Botanischer Name

Chia (Salvia Hispanicazählt zur Familie der Lippenblütler.

Bei dem Mayas galten die proteinreichen Samen als Grundnahrungsmittel und dienten vor allem den Laufboten als energiespendende Begleiter.


Übersetzt bedeutet Chia „Stärke“.

In der mexikanischen Volksmedizin, soll ein einziger Teelöffel Chia-Samen reichen, um einen Menschen für 24 Stunden mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen.


Die Samen, sind bei gleicher Menge anderen Nahrungsmitteln an Nährstoffen überlegen. Der Chia-Proteingehalt ist höher als von Weizen, Hafer und Gerste und entspricht in etwa dem von frischem Rindfleisch. Das Chia-Eiweiß enthält zudem viele essentielle Aminosäuren, die der Körper selbst nicht herstellen kann.

Sie haben einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, Calcium, Eisen. Ihr Calciumgehalt übertrifft die Milch um ein 5-faches, außerdem enthalten sie das Spurenelement Bor, welche die Calcium-Aufnahme im Körper unterstützt.

Im Gegensatz zu Leinsamen sind sie zudem deutlich länger haltbar und eignen sich dadurch gut als Nahrungsmittelvorrat. Chia-Samen lassen sich problemlos vier bis fünf Jahre lang aufbewahren ohne ihren Nährstoffgehalt, ihren Geschmack oder ihren Geruch einzubüssen.

Chiasamen enthalten bis zu 38 % Chiaöl, 18 bis 23 % hochwertiges Protein und Vitamine (Vitamin A, Niacin, Thiamin, Riboflavin), Mineralien (Calzium, Phosphor, Kalium, Zink und Kupfer), sowie Antioxidantien.


Chia hilft dem Körper, ein ausgeglichenes Säure-Basen-Verhältnis zu schaffen. Milch trägt dagegen zur heute oft chronischen Übersäuerung des Organismus bei, durch welche zahlreiche Beschwerden und Krankheiten begünstigt werden.

Der Vitamin-E-Gehalt des Chia-Samens liegt bei rund 29mg pro 100g, außerdem sind die Samen auch reich an den Vitaminen A, B1, B2, B3 und B8.


Die bemerkenswerteste Besonderheit der Chia-Samen ist ihre enorme Fähigkeit, Wasser zu binden. Sie können das 7-12 fache ihres Gewichts an Wasser aufsaugen und bilden dann eine gelartige Hülle um sich herum. Dadurch versorgen die eingeweichten Samen den Körper anhaltend mit Flüssigkeit und Nährstoffen. Diese löslichen Ballaststoffe säubern den Verdauungstrakt. Die Gel-Hülle sorgt dafür, dass die enthaltenen Kohlenhydrate im Körper nicht so schnell abgebaut werden, das bedeutet das der Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigt. Dadurch sättigen sie lange und sollen so auch beim Abnehmen helfen. Eine 2-Esslöffel-Portion Chia soll eine Mahlzeit ersetzen können und dass bei nur knapp 100kcal.

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zuletzt geändert: 24 März, 2016
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