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Ängste

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1981

ÄNGSTE UND PHOBIEN


Im Licht der Muskelprüfungsergebnisse rund um die Welt können wir mit Sicherheit sagen, dass Angst als Motivation zunehmend ein überholtes Verhaltensmuster sein wird. In den neuen Ansätzen, bei der Behandlung von Süchten, Ängsten und zwanghaften Verhaltensweisen, wird eine neue Wirklichkeit deutlich. Das Hauptwerkzeug um ein Gleichgewicht herbei zu führen auf die Weise, wie das Gehirn funktioniert, ist die Imagination.


Angst-FEAR bedeutet: „FALSCHE BEWEISE ERSCHEINEN REAL-False evidence appearing real“


Unsere Wahrnehmung ist abhängig von unseren Überzeugungen bezüglich unserer Wahrnehmungen und von der Menge an emotionaler Ladung, die mit dem Ereignis oder
Umstand verknüpft sind. Unsere Überzeugungen – so richtig sie uns erscheinen mögen – sind wie Informationsfilter, die die zum Ereignis “relevante” Information bedrohen könnten.
Unsere bewusste Überzeugung kann das direkte Ergebnis unserer unterbewussten Schlussfolgerungen über die Angst sein. Überzeugungen entstehen aus einer Sammlung
von gefilterten Informationen, die wir in Gruppen zusammenfassen, und Erinnerungen nennen.


Erinnerungen verstärken die Verhaltensweisen und Werte, die wir aus unseren Lebenserfahrungen ableiten. Sie können Verstärkungen von Verhaltensweisen unserer
Eltern sein, so dass wir uns so verhalten, denken, reagieren und ein Leben führen wie unsere Eltern. Unser heutiges gesellschaftliches Leben erfordert viele Arten von Lernen,
was wiederum unser Verhalten beeinflusst.


Und was hat das nun alles mit Angst zu tun?


Wenn wir uns ein Bild erschaffen können von uns, von unserer Welt, von unserer Persönlichkeit und wie wir uns verhalten, dann können wir auch unsere Ängste erschaffen.
Irgendwann einmal diente diese Angst vielleicht einer bestimmten Aufgabe. Weil wir uns nicht mehr in diesem Kontext befinden, ist Angst jetzt eine Behinderung.
Die offensichtlichen Ängste, mit denen wir uns beschäftigen, sind zwar oberflächliche Illusionen, sie sind dennoch fesselnd, energieraubend und destruktiv.
In Verbindung mit den tiefersitzenden Ängsten erzeugen sie – wenn sie nicht gefunden und vernichtet werden – eine sehr tiefe, fast genetische, unterbewusste Fehlfunktion. Das
Wissen, dass die Angst von uns selbst erzeugt wurde (oft mit den Eltern als Modell) und dass sie zerstört werden kann und damit ihren Einfluss auf uns verliert, erlaubt uns, eine
ganz neue Rolle zu übernehmen. Mit Hilfe der Imagination können wir neue Informationen in unsere Erinnerung bringen und so die Verhaltensmuster, die aus der Vergangenheit
stammen, verändern.


Die wirksame Anwendung der Imagination wird zunehmend ein Hauptansatzpunkt bei der Entwicklung gesundheitsfördernder Maßnahmen.


Die Psycho-Neuro-Immunologie – die erforscht, wie der Geist das körperliche Wohlbefinden beeinflussen kann – ist ein perfektes Beispiel dafür, wie die Imagination
genutzt werden kann, um die Lebensqualität zu verbessern.
Der Ansatz von Neuro-Training zielt weniger auf das eigentliche Muskelprüfen als viel mehr darauf, dass wir immer eine WAHL haben, auch wenn wir sie einmal nicht sehen können.
Angstablösung wird zum Abenteuer: Wie ermögliche ich dem Gehirn, das auszuwählen, wie es die Ängste am besten zerstört.
Für eine entsprechende Langzeitwirkung ist der „sensorische Input“ von besonderer Wichtigkeit.


Die Sinne sind die wichtigsten Kanäle, durch die wir unsere Umgebung wahrnehmen – ob real in der Außenwelt oder auch real in der selbsterrichteten Sichtweise der Welt in
unserem Inneren. Weil das Nervensystem nicht unterscheidet zwischen realen und vorgestellten Erfahrungen, kann die vorgestellte Wahrnehmung alle möglichen
Veränderungen an der Illusion, für die wir uns halten, vornehmen.


Alles ist Illusion – eine Verdichtung dessen, was durch unsere sensorischen Filter in unsere Neurologie geht. Warum machen wir also die Illusion nicht so, wie wir sie haben
wollen? Wir haben Mühe, unser ganzes Potential zu erkennen, weil wir nicht gelernt haben, mit Hilfe unserer Imagination die Illusion zu verändern. Wenn wir unsere
Vorstellungskraft als Mittel für positive Veränderung einsetzen, gewinnen wir sehr viel Verständnis darüber, wie wir funktionieren.
Folge dessen, was wir hinter uns haben. Das Negative Selbst weiß, was du weißt. Dir ist vielleicht nicht bewusst, was du ALLES weißt, doch dein Unterbewusstsein weiß es. Der
einzige Unterschied zwischen dir und deinem Negativen Selbst ist, dass es weiß, dass du es geschaffen hast und dass du es auch zerstören kannst.
Wenn du die Möglichkeit leugnest, dass du zerstören kannst, was du nicht willst, dann verleugnest du eine der Basisfähigkeiten des Lebens. Das Negative Selbst wird uns dazu
bringen, die Angstspirale als den Weg zu benutzen, den es zu seiner Selbsterhaltung braucht. Indem es sich in der Angstspirale einhängt, kann das Negative Selbst mit der
Ladung unserer Ängste weiterleben. Wenn es sich bedroht fühlt, wird sich das Negative Selbst an einer anderen oder mehreren Stellen in der Spirale aufhalten.
Du hast die Wahl ... Wahlmöglichkeiten machen Ängste überflüssig.


Durch das Ablösen der Negativen Emotionalen Landung von der Spirale, hat das Negative Selbst keine Möglichkeit mehr, sich zu verstecken und seine Energieversorgung (NEL)
aufrecht zu erhalten.
Ihre Reaktion auf das Leben ist zwar total optimistisch, doch sie haben wenig Kontrolle über sich in den Bezügen, die mit den Schlussfolgerungen, die sie bei der Geburt über
sich gezogen haben, zusammenhängen. Unser Unterbewusstsein hat Programme, die das NEGATIVE SELBST erschaffen.
Damals war es eine Unterstützung, etwas Reales, basierend auf den Ängsten, die wir damals erfahren haben, die auf FAKTEN (Erfahrungen) beruhten.
Die meisten werden bei der Geburt eingeschlossen und ausgelöst. Diese Erlebnisse sind das Tor zur Angstspirale.


Alle Ängste sind auf bestimmte Art miteinander verknüpft. Ihre Beziehungen untereinander sind hier in der Angstspirale leicht zu erkennen. Sie werden bei der Geburt als Struktur der
Angst ausgelöst. 


Auf diese Spirale führen die FAKTEN zum GEFÜHL.
Wegen diesem GEFÜHL haben wir verblendete Ängste geschaffen, die Trennungsängste.
Hier schaffen wir das NEGATIVE SELBST. Zuerst kommt das tatsächliche Ereignis, dann treffen wir eine Entscheidung und daraus entsteht das Bedürfnis nach Schutz. Meist sind
die Gefühle schmerzhaft. Es ist sehr schmerzhaft zu sterben und es ist vielleicht ebenso schmerzvoll zu leben.

Ist das Negative Selbst einmal erschaffen, wandert es weiter zum EFFEKT.
Die hier entstehende Angst sorgt dafür, dass wir UNSERE Kontrolle verlieren. Das Negative Selbst übernimmt und erschafft seine eigenen Ängste, die es gegen uns benutzt.
Dadurch kann es uns so manipulieren, dass es überleben kann. Die Aufgabe des hier entstandenen Negativen Selbst ist, das ÜBERLEBEN zu sichern, es hilft uns zu überleben
und nicht zu sterben. Dafür nutzt es die Hilfsmittel Angst, Schmerz und Angst vor weiterem Schmerz. Wir erschaffen es also zu unserem eigenen Schutz, doch der Grund für seine
Existenz ist Angst und Schmerz, es ist nicht zu unserem Besten.


Der Effekt geht weiter zur VERLETZUNG. Die Verletzung schafft Realität.
Auf dieser Realität bauen die meisten Menschen ihr Leben auf. Die Realität von Schmerz ist das, was Menschen motiviert, das Vergnügen zu suchen oder vom Schmerz
wegzukommen. Solche Menschen leben ihr Leben lang aus ihrem Repertoire an Schmerz und Schmerzverhalten. Sie schätzen ihre Erfahrung immer wieder danach ein, wie sie sich
dabei fühlten und erkennen nicht, dass diese Gefühle vom Negativen Selbst erschaffen wurden.


Die ERINNERUNG speichert die Ereignisse durch die Schmerzen, die sich aus dem, was erlebt wurde, aufbauen und es verstärken. Die Erinnerung an den Schmerz wird zur
Motivation für unser Handeln und die notwendige Energie dafür liefert uns die Angst. Die Erinnerung reicht aus, um uns lebenslänglich zum Gefangenen unserer Abwehrmuster
zu machen.


Um sicher zu sein, dass das Negative Selbst existiert, SCHLIESST es sich in die Angstspirale EIN zu seiner Existenzsicherung, zur Rechtfertigung und zur Selbstverleugnung. Wenn man erkannt hat, wie viel Energie das Negative Selbst verschwendet für illusionäre Ängste und verleugnete Existenz, für Energie also, die anderweitig eingesetzt werden könnte, dann kann man damit beginnen, Träume, Ziele und Phantasien aufzubauen. Wie oft hast DU nicht wirklich existiert, währenddein Negatives Selbst sich an seinen Spielchen erfreute?


FAKT FÜHRT DAZU, DASS MAN KERNÄNGSTE FÜHLT.
Angst führt zu:
Dem Gefühl, gar nicht existent zu sein; zu taub sein gegenüber Kindheitserinnerungen, sich verlassen fühlen, gefangen sein.
Das sind die ursprünglichen oder primären Ängste. Auch ein Schrecken, den die Mutter an den Fötus weitergibt, kann der Auslöser sein. Der Fötus schließt daraus, dass seine
Existenz ohne Wirkung und damit nutzlos ist.
Das führt zu Schlussfolgerungen, die dann blinde Ängste erschaffen.


FÜHRT ZU SCHLUSSFOLGERUNGEN ÜBER SICH SELBST. GEFÜHLE ERZEUGEN BLINDE ÄNGSTE.
Angst führt zu:
Dem Gefühl getrennt zu sein; Sorgen; gefangen, verzweifelt, Anhänglichkeit, Verleugnung, Hoffnungslosigkeit, Wertlosigkeit, leer, schlecht, minderwertig, Panik.
Das Gefühl erzeugt unrealistische Ängste und Gefühle (wie Unwert-Sein) und der einzige Ausweg besteht darin, eben gar nicht zu sein. Die Existenz wird depersonalisiert, eine
Macht wird erschaffen, die beim Überleben hilft. Das NEGATIVE SELBST wird erschaffen, um die ursprüngliche Mauer so intakt wie möglich zu erhalten.
FÜHRT ZUR SCHLUSSFOLGERUNG DAS NEGATIVE SELBST ZU ERSCHAFFEN.


EFFEKT WIRD ZUR VERLETZUNG DURCH DIE ÄNGSTE DES NEGATIVEN SELBST.
Angst führt zu:
Mentalem Konflikt, Leben in Illusionen, Negativität, Überreaktionen: Neinsagen, Nichtkönnen, Nichtwollen, Nichtsollen, Aufhören; unangemessen, maßlos, Sinnlosigkeit.
Das negative Selbst funktioniert so, dass es in völlig ausweglosen Situationen die Kontrolle übernimmt, z.B. durch die „Na und?“-
Mentalität; die eigentliche Hoffnungslosigkeit wird verdeckt durch Abwehrmechanismen des Egos, die zu einer illusionären Lebenshaltung führen, die jede positive Handlung
negiert mit Hilfe von Gedanken wie:
„Was soll das bringen?“ Oder „Ich kann nicht“ usw. ALLES im Leben, das auf diesem Prinzip beruht, ist Illusion.
FÜHRT ZU DER SCHLUSSFOLGERUNG: LEBEN IN ILLUSIONEN.


VERLETZTUNG VERSTÄRKTE PHYSISCHE ÄNGSTE.
Angst führt zu:
Unwohlsein, Unter-Druck-Stehen, Erwartungen, Konflikte, Ängstlichkeit, nervöse Reaktionen, Missverständnisse.
Das erschafft die Realität. Die Realität ist der Schmerz. Wir wollen dem Schmerz entgehen. All unsere Abwehrmechanismen dienen diesem Zweck. Der Schmerz erschafft
seine eigene charakteristische Welt, er schafft körperliche Beschwerden, mentale Zusammenbrüche, emotionale Reaktionen und führt zum Verlust des Wohlbefindens.
Ängste erschaffen Krankheit.
FÜHRT ZU DER SCHLUSSFOLGERUNG: AN DIE ILLUSION VON SCHMERZ ZU GLAUBEN.


ERINNERUNG VERSTÄRKTE ÄUSSERE ÄNGSTE.
Angst führt zu:
Eifersucht, Wut, Ängstlichkeit, Reaktionen der Hoffnungslosigkeit, Müdigkeit, Krankheit, Gedächtnisverlust.Das belebt immer wieder die Ängste vor dem, was „da draußen“ ist und die Verletzungen werden bis in jede quälende Einzelheit hinein wieder in Erinnerung geholt, damit sie so verstärkt werden, dass sie die realen Ängste „legitimieren“, mit denen wir unsere Verletzungen rationalisieren.
FÜHRT ZUR SCHLUSSFOLGERUNG: NACH DEM SCHRECKEN ZU SUCHEN.


EINSCHLIESSEN IN INNERE ABWEHRMECHANISMEN GEGEN DIE ÄNGSTE.
Angst führt zu:
Überreaktionen, Gefallen-wollen, Missinterpretationen. Das Gefühl haben, nicht richtig zu sein; zu Süchten und Missachtung, zu Widerstand gegen Veränderung, zu Verleugnung
und Unterdrückung.
Die Ängste „da drin“ sollen vor der Erinnerung an den Schmerz schützen. Viele Schutzmechanismen können erschaffen und eingeschlossen werden ... und der
Kreislauf beginnt wieder von vorne.
FÜHRT ZU DER SCHLUSSFOLGERUNG: DIE KERNÄNGSTE ABWEHREN ZU MÜSSEN.


Ihr NT-Team

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zuletzt geändert: 13 November, 2015
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